Tag 18: Dschinni – Wünsch dir was, egal was
Normalerweise muss man viel Glück haben, um eine Wunderlampe mit einem Dschinn zu finden oder man muss ein langes Abenteuer in Kauf nehmen, an dessen Ende der sagenumwobene Schatz wartet. Aber was wäre, wenn Dschinns deutlich offensiver ihre Wunschmagie vermarkten würden, ganz nach dem Motto: Wünsch dir was! Natürlich ist so ein Dschinn auch darin geschult Wünsche in der schlechtesten Art und Weise auszulegen. Nach einigen Jahren dürfte die Welt am Abgrund stehen, wenn sich alle ewiges Leben (Untote leben ewig!), Unmengen Gold und Edelsteine (ist das dann noch etwas wert?) oder gewaltige Macht (machen wir den Wünschenden doch zu einem wütenden Koloss) wünschen. Das Chaos wird die Welt beherrschen und vielleicht wünscht sich ja auch jemand das Ende.
Tag 17: Betrachter – Schau mir in die Augen
Wenn ein einziger Betrachter ein Auge auf dich geworfen hat, ist das schon ziemlich schlecht, aber eine ganze Horde Betrachter ist eine ausgewachsene Katastrophe. Diese abscheulichen Kreaturen besitzen zehn Augenstrahlen voller magischer Macht. Der Auflösungsstrahl ist bereits schrecklich genug, aber man stelle sich eine Legion Betrachter vor, die koordiniert (sind sie doch rechtschaffen böse) ihren Antimagischen Kegel einsetzen, um jegliche Magie im Umkreis von 45m auszuschalten, was bedeutet, dass man mit konventionellen Mitteln gegen sie zu Felde ziehen muss. Für die Weltenzerstörung könnte man sich einen Eroberungsfeldzug der Betrachter vorstellen, in dem Armeen und Heldengruppen aufgelöst, vergiftet, gelähmt, bezaubert oder einfach getötet werden. Eine andere Methode wäre ein konzentrierter Angriff auf den Planeten selbst. Mit ihrem Auflösungsstrahl graben sich diese Abscheulichkeiten bis zum Kern des Planeten und richten eine Naturkatastrophe an, die wir seit The Core nicht mehr gesehen haben. Das muss man einfach gesehen haben.
Tag 16: Schatten – Die Welt als schattiges Plätzchen
Wenn ein Schatten jemanden tötet, dann entsteht nach 1W4 Stunden ein weiterer Schatten. Gerade in der Nacht ist es leicht Schlafende zu töten und einmal begonnen, können genug Schatten ganze Dörfer in Geisterstädte verwandeln. Von den Dörfern aus greifen die Schatten nach Stadtvierteln, Burgen und schließlich ganzen Großstädten. Genauso wie die Vampire, verwandeln Schatten die Welt nach und nach in eine Geisterstadt. Die wenigen Zufluchten werden schnell fallen, denn die untoten Schatten hassen die Lebenden und setzen alles daran den glimmenden Lebensfunken mit Dunkelheit auszulöschen.
Tag 15: Blob der Auslöschung – It creeps and leaps and glides and slides
Der Blob der Auslöschung ist ein gigantischer Schlick. Angefüllt voller kosmischer Entropie und den toten Göttern näher als den lebenden, wälzt sich der Blob durch die Welt. Was er verschlingt, löst sich innerhalb einer Minute auf und kaum ein Lebewesen kann der Zersetzung etwas entgegensetzen. Der Blob selbst scheint keine einzigartige Wesenheit zu sein. Das bedeutet, dass mehrere Exemplare im Wildall existieren können. Es fällt einem also leicht sich vorzustellen, wie zehn dieser Geschöpfe sich zu einem Blob-Titanen verbinden und in der Größe eines Königreichs Städte, Wälder oder Armeen überrollt, ohne davon besondere Kenntnis zu nehmen. So kriecht und gleitet diese Naturgewalt aus Schleim durch die Welt, wie ein Saugroboter, der irgendwann alle Winkel aufgesucht hat und nur noch Leere hinterlässt. Vielleicht gibt es ein paar Weltenwinkel, die der Blob übersehen hat, aber irgendwann kehrt er zurück und verwandelt auch diese Zufluchten zu Staub.
Tag 14: Yeti – Es schneit, es schneit
Der abscheuliche Schneemensch besitzt zwei besondere Fähigkeiten: Eisiger Blick und Kälteodem. Ja natürlich fürchten diese Wesen aus den schneebedeckten Bergen das Feuer (das scheint sie zu einfachen Gegnern zu machen), aber eine Legion Yetis, begleitet von einer Horde Winterwölfe, bringt den Winter bis in die heißesten Wüsten und dampfenden Dschungel. Mit ihrem Eisblick lassen sie die Welt gefrieren und der ewige Winter bringt Königreiche und Großstädte nach und nach zu Fall, da Missernten und andauernder Winter die Menschen zermürben. Die wenige warmen Orte werden bald zu den letzten Zufluchten in einer toten, weißen Welt.
Tag 13: Todesritter – Unsterblich allein ist nur der Tod
Schreckliche Feinde. Todesritter haben legendäre Fähigkeiten und können mit einem Wort Sterbliche ins Jenseits befördern und einen höllischen Feuerball heraufbeschwören. Als Generale führen sie Legionen von Skeletten und Zombies in die Schlacht und sind unermüdlich in ihren Eroberungen. Wenn menschliche Soldaten ruhen müssen, ziehen die Untoten immer noch weiter und verheeren die Lande. Systematisch griffen die Todesritter zuerst die Tempel und Glaubenshochburgen an, untergruben so den Glauben an die rechtschaffenen Gottheiten und ließen so ihre Allmacht bröckeln. Nun überziehen die Untoten das Land, unter der Führung der vier großen Todesrittern und die Sterblichen haben ihnen nur wenig entgegenzusetzen.
Tag 12: Kultisten – Das Wort heißt Nukular
Es gibt Kultisten, die nach Erleuchtung suchen, andere suchen nach Macht und dann gibt es Kultisten die arbeiten auf den Untergang hin. Sie rufen die verborgenen nuklearen Kräfte des Universums an und stören den einlullenden Klang der Flötenspieler. Das führt dazu, dass gigantische Augen voller Gier und Gewalt auf diese Welt blicken. Und in den Blick von Äußeren Göttern zu geraten ist eigentlich nie eine gute Idee. Doch wer den Untergang will, bekommt den Untergang. Es dauert nur noch 137W6 Tage, bis die Kultisten Azathoth herbeigerufen haben und das nukleare Chaos im Zentrum des Universums alles vernichtet. Das größte Problem ist, dass niemand weiß, was die Kultisten an ihrem Kulttempel tun.
Tag 11: Koloss – Kolossaler Untergang
Ein Koloss ist ein titanisches Konstrukt und ein Gefäß für einen Gott. Heute werden nur noch wenige Konstrukte erschaffen, aber es gibt noch schlafende Kolosse in der Welt. Irgendwo auf der Welt gibt es drei Kolosse, die den finsteren Göttern geweiht sind. Als ihre schwarzen Kristallherzen pulsieren, erzittert die Erde. Diese Kolosse sind so gewaltig und machtvoll, dass kein Sterblicher ihnen entgegentreten kann und überlebt. Ihr göttlicher Strahl vernichtet Dörfer und Städte, Burgen fallen wie Spielzeuge zusammen und Zauber scheinen keinen Effekt zu haben. Vielleicht hätte man einen dieser Kolosse vernichten können, aber gleich drei sind der Untergang der Welt.
Lesenswertes

